Geld und Zeit begrenzen
Vor dem Spielen hilft ein festes Budget, das nicht für Miete, Rechnungen oder andere notwendige Ausgaben gebraucht wird. Verluste sollten nicht durch höhere Einsätze ausgeglichen werden. Auch geliehenes Geld ist kein Spielbudget.
Im Konto stehen Einzahlungslimits und Erinnerungen an die Spielzeit zur Verfügung. Regelmässige Pausen helfen, die Dauer einer Sitzung im Blick zu behalten.
Spielpause und Selbstsperre
Eine Spielpause oder Selbstsperre kann per E-Mail an [email protected] beantragt werden. Der Antrag sollte von der E-Mail-Adresse des Kontos kommen. Das Konto wird so schnell wie möglich geschlossen. Bis dahin ist der Zugang nicht automatisch gesperrt.
Eine Sperre darf nicht durch ein neues oder fremdes Konto umgangen werden. Bereits bestehende weitere Konten müssen dem Support mitgeteilt werden.
Warnzeichen ernst nehmen
Wenn Glücksspiel Arbeit, Beziehungen oder andere Interessen verdrängt, ist Unterstützung sinnvoll. Weitere Warnzeichen sind das Verheimlichen von Einsätzen, das Leihen von Geld zum Spielen und der Drang, Verluste sofort zurückzugewinnen.
Beratung ist auch möglich, wenn noch unklar ist, ob das eigene Spielverhalten problematisch geworden ist. Angehörige können sich ebenfalls Unterstützung holen.
Unabhängige Hilfe in der Schweiz
SOS Spielsucht – Spielen ohne Sucht bietet unter 0800 040 080 kostenlose und anonyme Telefonberatung rund um die Uhr. Betroffene und Angehörige erhalten dort auch Informationen zu regionalen Beratungsstellen.
SafeZone bietet kostenlose, anonyme Online-Beratung zu Suchtfragen, auch bei Glücksspielproblemen. Die Beratung richtet sich an Betroffene und Angehörige.
Minderjährige schützen
Personen unter 18 Jahren dürfen kein Konto eröffnen oder spielen. Auf gemeinsam genutzten Geräten sollten Zugangsdaten nicht für Minderjährige zugänglich sein. Nach der Sitzung ist eine Abmeldung sinnvoll. Gerätesperren und Jugendschutzfilter können den Zugriff zusätzlich begrenzen.
